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Maritime Meile Konzeption 4.2 Überschlägige Ermittlung der Wirtschaftlichkeit des Betreibens (Einnahmen/Ausgaben)

Die für die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens entscheidenden Einflussfaktoren sind

Die in den Tabellen verarbeiteten Ansätze für die Einzelpositionen wurden durch Fortschreibung von Ist-Werten der IGA GmbH und der Kostenstruktur des IGA-Museumneubaukonzeptes (modifiziert durch die eingesetzte Arbeitsgruppe), den Abgleich mit Einnahmen und Ausgabenstrukturen repräsentativer vergleichbarer Einrichtungen in Deutschland sowie Anwendung von Erfahrungswerten ermittelt.

Sie stellen so eine relativ belastbare Grundlage dar.

Die Besucherzahl von 300.000 p.a. stützt sich aufdiejährlichen Hotelübernachtungen in Rostock, die Anzahl der Tagesbesucher inkl. Kreuzschifffahrtstouristen, die Einwohnerzahl der Region Rostock sowie das erweiterte Einzugsgebiet dieses überregional attraktiven Erlebniszentrums. Das bezieht sich verstärkt auf Besucher aus den Metropolregionen Berlin und Hamburg, aber auch aus Ländern wie Polen und Dänemark, für die 1-2 Fahrstunden akzeptabel sind.

Die Einnahmen setzen sich aus dem Grundeintrittspreis für das MTZ, der Möglichkeit des bedarfsorientierten Zukaufs der Nutzung von Attraktionen und Erlebniskomponenten sowie Erträgen aus Gastronomie, Merchandising, Parkplätzen, Events usw. zusammen und betragen durchschnittlich 21 € (15+6) pro Besucher.

Dieser Ansatz ist auch im Abgleich mit 12 anderen Eventeinrichtungen in Deutschland ermittelt worden und stützt sich auf die Erfahrung, dass die Attraktivität der Angebote und nicht Discount¬Preise die Besucher anzieht.
Für den Betrieb des Maritim-Touristischen Zentrums einschließlich Schiffseinheiten wurden 30 Vollbeschäftigteneinheiten konzipiert. Das sind deutlich mehr als im Konzept des IGA-Museumneubaus ermittelt, trägt aber dem höheren Attraktivitätsanspruch des Investitionskonzeptes des Maritim-Touristischen Zentrums im Stadthafen Rechnung. In den Tabellen wurden alternativ Förderquoten von 90% bzw. 50% dargestellt. Während mit einer Förderquote von 90% ein positives Ergebnis von rd. 1.600.000 € erwirtschaftet werden kann, reduziert sich das Ergebnis bei 50% iger Förderquote durch den höheren Zinsaufwand auf rd. 600.000 €. Dabei ist in beiden Fällen eine Abschreibung p.a. von rd. 1.250.000 € bereits als Kostenposition abgesetzt. Der Betreiber verfügt also jährlich über angemessenes Potential, um seine Anlagen und Objekte nicht nur zu erhalten, sondern insbesondere auch permanent weiterzuentwickeln und zum Beispiel attraktive Wechselausstellungen anzubieten. Trotzdem wird vorgeschlagen, den Z.Zt. durch den Haushalt der Hansestadt Rostock jährlich für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum bereitgestellten Zuschuss in Höhe von rd. 1.000.000 € zumindest für die Anlauf- und Entwicklungsphase des Betriebs weiterhin zur Verfügung zu stellen. Diese Ertragsposition ist derzeit in der Ergebnisermittlung nicht berücksichtigt.

 (siehe Tabellen der Erträge, Aufwendungen & Ergebnis in Anlage 7.1 und 7.2)

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