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Maritime Meile Konzeption 4.3 Finanzierungskonzept

Gegenstand des Abschlussberichtes zur Maritimen Meile kann aufgrund des Bearbeitungsstandes dieses komplexen Vorhabens nicht der Finanzierungsnachweis für das Investitionsprogramm sein.

Es sollen aber Wege und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie über eine kreative Herangehensweise Finanzierungsquellen erschlossen werden können.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass es sich bei der Entwicklung der Maritimen Meile einschI. Maritim-Touristischen Zentrums um ein kommunales Vorhaben handelt, das sich vollständig in das Entwicklungskonzept für das Wachstum des regionalen Tourismus einordnet und über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur (Infrastrukturrichtlinie) vom 2. Februar 2015 des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus förderfähig ist.

Da sich das Vorhaben in eine regionale Entwicklungsstrategie einordnet und zudem auch der Revitalisierung von Altobjekten dient, kann die Förderung bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen.

Die Förderrichtlinie gilt bis Ende 2020!

Die je nach gewährtem Fördersatz differenziert verbleibende Finanzierungslücke wäre durch Eigenkapitalaufkommen oder eigenkapitalersetzende Maßnahmen der Hansestadt Rostock zu deckeln.
Es wird empfohlen, nach Vorliegen eines positiven Bürgerschaftsbeschlusses zur Maritimen Meile zeitnahe Gespräche mit dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus zu führen, um die Finanzierungssituation konkret abzuklären und entsprechende Maßnahmen zu veranlassen.

Das Gesamtentwicklungskonzept der Maritimen Meile ist so angelegt, dass neben dem MTZ als größtem Investitionsblock zahlreiche kleinere Bausteine separiert und gesondert vorbereitet und umgesetzt werden können.
Das gilt z.B. für Guide-System, Spielplatz, Grünanlagen, Rastplätze, Ündine, Gastronomie┬Čund Badeponton, Denkmal Revolutionärer Matrosen und Ümfeld, Badestrand usw ..
Diese Aufzählung stellt keine Wichtung dar.

Hier wäre die Finanzierung über eine planmäßige Einordnung in den städtischen Haushalt, das Interesse privater Investoren und Betreiber, Sponsoren von Sach- und Finanzleistungen und Spendenaktionen sowie das Erschließen weiterer Fördermöglichkeiten für die Einzeimaßnahmen zu klären.

Eine weitere Kapitalquelle wäre die Aufnahme von Bankdarlehen durch die investierende kommunale Gesellschaft, vorausgesetzt die GuV des Betreibers ermöglicht die Verzinsung und Tilgung eines Fremdkapitals.

Die Realisierung des Gesamtobjektes als PPP-Modell (Public Private Partnership) wird wegen zu erwartender ├ťberforderung des Betreibers nicht in Erwägung gezogen. Ob Einzelobjekte für beide Seiten vertretbare Konditionen als PPP- Maßnahmen ermöglichen, bedarf einer konkreten Fallprüfung, wird aber nicht ausgeschlossen.

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