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Maritime Meile Konzeption 7. Fazit des Abschlußberichtes

Die sich aus dem Abschlußbericht ergebende Sachstände, Erkenntnisse und Schlußfolgerungen lassen sich wie nachfolgend zusammenfassen.

  1. Die Hansestadt Rostock braucht mit Hinblick auf wachsende übernachtungszahlen, Tagesbesucher und Kreuzschifffahrtsgäste zusätzliche attraktive, überregionale touristische Highlights, die saisonverlängernd wirken und Schlechtwetterangebote beinhalten.
  2. Der Stadthafen Rostocks mit seinen Gegebenheiten, seiner Zentrumsnähe und seinem derzeit unzureichend genutzten Potentialen ist für eine Ganzjahresnutzung als akzentuiert gestalteter Erlebnisraum in Form einer Maritimen Meile für Touristen und Bewohner hervorragend geeignet.
  3. Mit der Entwicklung einer Maritimen Meile im Stadthafen und eines Maritim-Touristischen Zentrums ist es möglich, die maritime Geschichte und Tradition Rostocks, verknüpft mit der aktuellen Entwicklung der maritimen Wirtschaft sowie Attraktionen und Erlebnissen, auf einzigartige Weise als Besuchermagneten zu gestalten. Damit wird auch den wirtschaftlichen Anforderungen der bestehenden Infrastruktur auf zukunftsfähige Art und Weise entsprochen.
  4. Ausgehend vom im Stadthafen vorhandenen Bestand an Objekten, Einrichtungen und Dienstleistungsangeboten gilt es, mit förderfähigen Investitionen neue Wege zu gehen und neue Dimensionen zu erreichen.
  5. Durch das richtige Produkt, den richtigen Standort, die richtige Preisgestaltung und die richtige Vermarktung wird es möglich, eine Besucherzahl von 300.000 p.a. real zu erreichen. Somit ist es auch möglich, eine effiziente Bewirtschaftung der Maritimen Meile mit Maritim-Touristischen Zentrum ohne zusätzliche laufende Betriebszuschüsse aus dem öffentlichen Haushalt zu organisieren.
  6. Gemäß aktueller Wirtschaftsförderrichtlinie (läuft bis 2020) ist eine Investitionsbezuschussung für die Errichtung der landseitigen Gebäude und Anlagen sowie der Revitalisierung der schwimmenden Einheiten mit bis zu 90% der förderfähigen Aufwendungen möglich.
  7. Nur die Einbindung des Traditionßchiffes und weiterer schwimmender Einheiten in das Maritim-Touristische Zentrum verleiht diesem maritimen Erbe Zukunftsfähigkeit.
  8. Die Standorte Bussebart für den Neubau des Volkstheaters und den Christinenhafen für das Maritim-Touristische-Zentrum ermöglichen eine Vielzahl von Synergieeffekten insbesondere bei gemeinsamen Infrastrukturmaßnahmen.
  9. Für die Nachnutzung des maritimen Teils des IGA-Parks ist ein kreatives Konzept zu entwickeln.
  10. Bisherige Reaktionen lassen erkennen, daß die Mehrheit der Rostocker Bevölkerung für die Entwicklung der Maritimen Meile im Stadthafen ist.

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